Südamerika-Zentrum Hannover e.V.

Centro Latinoamericano de Hannover

Rohbau IKANANTAKAIm Sommer 2009 wurde nach langer Vorbereitungszeit mit dem Bau des indigenen Bildungszentrums "Centro de Formación Indígena IKANANTAKA" begonnen. Der Rohbau des neuen Gebäudes wird bald fertiggestellt sein. Anfang 2011 sollen die ersten Bildungsveranstaltungen stattfinden.

Es besteht noch weiterer Finanzbedarf für die Ausstattung des Gebäudes und für die Bildungsarbeit. Über das Spendenportal können Sie sofort Online spenden.  

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Ausgangslage

Die Curripaco, Puinave, Guahibo, Sikuani, u.a. sind ethnische Gruppen, die im östlichen Tiefland Kolumbiens größtenteils in Schutzgebieten weit verstreut an den Nebenarmen des Inírida-Flusses leben. Ihre Lebensgrundlage sind Fischfang, Jagd, Ackerbau und Kunsthandwerk.

Active ImageDurch die politischen Spannungen in den ländlichen Gebieten sind die indigenen Gemeinden im Osten Kolumbiens seit 2001 zunehmend zwischen die Fronten des Konfliktes von Militär und Guerilla geraten.

Die Situation

Viele der Bewohner aus den umliegenden Departamentos Caquetá, Vaupés, Guaviare und Vichada haben Ihre Siedlungen entlang der Flüsse verlassen müssen und sind zum Hafenzentrum in die Stadt Inírida am Inírida-Fluss geflüchtet. Dort haben sie sich vorübergehend angesiedelt.

Die Lage dieser Flüchtlinge ist zurzeit fast perspektivlos in einer ihnen fremden Welt ohne Aussicht auf minimalen Lebens­unterhalt oder gar Arbeit.

Unsere Projektpartner, die gemeinnützige Vereinigung AKAYÙ in Inírida, setzt sich für die Belange dieser indigenen Gemeinden aus der Region ein. Sie haben bereits mehrere Maßnahmen (u.a. ein Recylingprojekt) initiert, um den Menschen eine neue Perspektive zu geben.

Active ImageDas Projekt IKANANTAKA

Ein weiterer Baustein ihrer Arbeit soll das indigene Bildungszentrum "Centro de Formación Indígena IKANANTAKA" werden.

Mit Bildungsangeboten zu

  • Gesundheit und Ernährung

  • Erste Hilfe

  • Tischlerei

  • Produktion von Konserven und Marmeladen aus Ernteüberschüssen

  • Kunsthandwerk u.a.

soll den Flüchtlingen eine konkrete Verbesserung ihrer aktuellen Lebens­situation ermöglicht werden und ihnen neue Chancen vor Ort oder bei einer eventuellen Rückkehr in ihre Heimatdörfer eröffnet werden.

Die Baumassnahmen sind unter Einsatz von viel Eigenleistung in vollem Gange, um vor dem Beginn der Regenzeit das Gebäude weitgehend fertigzustellen.

Finanzierung

Das Südamerika-Zentrum hat das Projekt bisher bei der Beschaffung von Baumaterialien unterstützt. Aber es fehlen noch Mittel für die Anschaffung von

  • Mobiliar, Unterrichtsmaterial und Werkzeuge für die Ausstattung von Klassen- und Werkstatträumen

  • Küchengeräten für die Lehrküche, in der Konserven und Marmeladen aus Ernteüberschüssen hergestellt werden können.

    Zur weiteren Finanzierung hofft AKAKYÙ auf Unterstützung durch das Südamerika-Zentrum und durch unsere Spender.

    Spendenkonto: Stadtsparkase Hannover (BLZ 250 501 80),
      Konto-Nr. 255 563 20

    Wir sind als gemeinnütziger Verein anerkannt und werden Ihnen unverzüglich eine Spendenbescheinigung zusenden.  

    Für Ihre Mithilfe danken wir Ihnen herzlich!

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