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Die Situation von Menschen mit Behinderungen ist in Peru sehr schwierig. Der Verein "Amigos sin Fronteras" kümmert sich um Kinder mit speziellem Förderbedarf, nach dem die einzige Förderschule in der Region Majes 2009 geschlossen wurde.

Wir möchten auch mit Ihrer Hilfe die "Amigos sin Fronteras" unterstützen, damit sie die Schule "Los Angeles de Barbara" für diese Kinder in einem eigenen Schulgebäude betreiben können.

Dies soll das langfristige Fortbestehen der Einrichtung ermöglichen.

Kinder der SchuleAusgangslage

In Peru fehlt es gegenüber Menschen mit Behinderungen unter anderem an gesellschaftlicher Akzeptanz. Die Möglichkeiten der Förderung, Bildung und Integration sind ebenfalls sehr gering. Somit bleibt Menschen mit Behinderungen oft nur noch die Existenz am Rande der peruanischen Gesellschaft, ein Leben in nicht selbst gewählter Abhängigkeit von ihren Familien. Die Hälfte der peruanischen Bevölkerung lebt in Armut. Gerade für diese Menschen stellt ein Kind mit geistigen und körperlichen Einschränkungen eine erhebliche Zusatzbelastung dar. Um das Überleben zu sichern, arbeiten die Familien hart, wodurch ihnen die Zeit für ihre Kinder fehlt. Dazu kommt, dass sich viele Eltern für ihr behindertes Kind schämen. Für den Besuch einer speziellen Schule reicht das Geld nicht aus, zudem existieren solche Einrichtungen im ländlichen Raum nur selten.

Kind in der SchuleAktuelle Situation

Majes, eine Kleinstadt in der Region Arequipa, hat ca. 10.000 Einwohner, wovon einer Statistik zufolge ca. 160 Kinder mit Behinderungen jeglicher Art sind. All diesen möchten wir einen Schulbesuch ermöglichen. Die einzige Schule für Kinder mit Behinderungen in dieser Region wurde im Jahr 2009 geschlossen.

Insbesondere durch den Einsatz von Amigos Sin Fronteras aus Arequipa sowie dem Südamerika-Zentrum Hannover e.V. wird seit Juni 2010 der Unterricht zunächst in einer provisorischen Schule fortgeführt. Sie trägt jetzt den Namen „Los Angeles de Barbara". Der Grundstein für einen Neuanfang konnte somit schon gelegt werden.

Kind mit LehrerinZiele

Um das langfristige Fortbestehen zu sichern, ist es notwendig, ein eigenes Schulgebäude zu errichten.

Das Grundstück wurde hierfür von der Gemeinde Majes bereits gespendet. Dort soll ein Schulgebäude mit behindertengerechten Klassenräumen, Sanitäranlagen und einem Physiotherapieraum errichtet werden.

Zusammen mit „Amigos sin Fronteras“ beabsichtigen wir, den Schulbau im Jahr 2011 zu ver­­wirklichen. Dazu streben wir an, einen Teil der Finanzierung bei Stiftungen einzuwerben. Zur Erlangung unseres Eigenanteiles sind wir jedoch auf Ihre Spenden ange­wie­­­sen.

Intention

Unser Ziel ist es, durch eine gezielte Förderung an einer Sensibilisierung der Gesellschaft bezüglich der Rechte und Chancen behinderter Menschen in Majes mitzuwirken. Die angestrebte Förderung besteht aus dem Erlernen des Sprechens, Training von Bewegungsabläufen und der Entwicklung von Kompetenzen im Bereich der Selbstversorgung. Damit wollen wir in Kooperation mit den Eltern einen Beitrag zur Verselbstständigung der Kinder leisten. Zu diesem Zweck wollen wir langfristig neben zwei bis drei Lehrerinnen auch eine Logopädin einstellen.

Finanzierung

Die Schule finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Das heißt, wir sind auf kleine -und natürlich auch größere- Zuwendungen angewiesen, damit unsere Ziele auch verwirklicht werden können.

Wir garantieren, dass die Spenden zu 100% im Projekt ankommen.

Koordinierungs- und Verwaltungsaufgaben werden ehrenamtlich geleistet.

Ihre Spende können Sie überweisen auf das Konto des Südamerika-Zentrum Hannover. e.V.

Spendenkonto: Stadtsparkase Hannover (BLZ 250 501 80),
  Konto-Nr. 255 563 20
  Stichwort "Amigos sin Fronteras"

Für Ihre Mithilfe danken wir Ihnen herzlich!

Wir sind als gemeinnütziger Verein anerkannt und werden Ihnen unverzüglich eine Spendenbescheinigung zusenden.